Unsere Hundeerziehung Tipps

Das richtige Belohnen

Belohne deinen Hund, wenn er etwas richtig gemacht hat direkt danach und keine 2 Stunden später. Viele Hundebesitzer machen den Fehler den Hund zu spät zu belohnen. Das führt dazu, dass der Hund nach kurzer Zeit schon nicht mehr weiß wofür er eigentlich belohnt wurde, und genau das ist verdammt wichtig in der Hundeerziehung. Dein Hund muss wissen wann er belohnt wird und wann nicht. Sollte dein Hund beim lernen etwas falsch machen, so ist es ratsam dies einfach zu ignorieren und natürlich nicht zu belohnen. Hunde sollten für Fehler auf keinen Fall physisch oder psychisch bestraft werden, denn das bricht das Vertrauen zu deinem Hund und kann sogar Aggressionen auslösen. Das richtige Belohnen gehört zu den wichtigsten Hundeerziehung Tipps die wir hier zeigen.

Bindung zum Hund aufbauen

Es gibt mehrere Möglichkeiten eine bessere Bindung zu deinem Hund aufzubauen. Die wichtigsten Hundeerziehung Tipps um eine Bindung zum Hund aufzubauen sind die folgenden 3:
1. Verbringe Zeit mit deinem Hund
Lass deinen Hund sich an dich gewöhnen.
Sollte dein Hund noch sehr ängstlich sein ist es wichtig, dass du hektische Bewegungen, laute Geräusche, usw. meidest. Gegebenenfalls ist es auch sinnvoll, dass du Anfangs etwas weiter von deinem Hund entfernt bleibst, und dich erst annäherst, wenn dein Hund sich beruhigt hat.

2. Füttere deinen Hund
Dass du deinen Hund füttern musst sollte klar sein. Achte beim Füttern aber darauf, dass dein Hund dich ansieht, bevor du ihm das Futter gibst. So weiß er, dass du für sein Futter verantwortlich bist. Du kannst deinem Hund auch gerne mal mehrere Futtersorten zur Verfügung stellen, damit er sich das leckerste aussuchen kann.

3. Umarme deinen Hund regelmäßig
Solltest du bereits ausreichend Bindung zum Hund aufgebaut haben, dann kannst du ihn öfters umarmen oder hochheben. Das zeigt dem Hund deine Fürsorge und dass du dich um ihn kümmerst.

Die Hundesprache

Ein sehr wichtiger Bestandteil ist es, dass die Kommunikation zwischen dir und deinem Hund passt. Du solltest deinen Hund verstehen und seine Signale deuten können. Dieser Tipp kann in der Hundeerziehung ebenfalls sehr hilfreich sein.

Schwanz wedeln
Wenn Hunde mit ihrem Schwanz wedeln kann das mehrere Bedeutungen haben. Deshalb wird das Schwanzwedeln oft von Menschen missverstanden. Es kann was gutes sowie auch etwas schlechtes bedeuten. Ein schnelles wedeln mit dem Schwanz, kann als Freude gedeutet werden, wenn Sie z.B. von der Arbeit heim kommen. Als Fremder sollte man dies jedoch noch nicht als Einladung zum streicheln deuten. Die Höhe des Schwanzes kann ebenfalls gut gedeutet werden. Ein Hochgesetzter Schwanz bedeutet, dass sich dein Hund vermutlich aufgeregt und dominant fühlt, ein komplett abgesenkter hingegen bedeutet Angst und Unterwerfung.

Die Ohren
Mit nach vorne gerichtete Ohren drückt dein Hund Neugier oder Dominanz aus. Es kann z.B. sein, dass er hat soeben ein interessantes Geräusch gehört hat, oder er will einem anderen Hund seine Stärke und selbstbewusste Art präsentieren.

Sind die Ohren nach hinten gedreht und flach angelegt, ist dies ein Indiz für Furcht und Unterwürfigkeit.

Wenn seine Ohren nach hinten und nach außen gedreht sind, wird Aggression ausgedrückt, ganz besonders, wenn dabei noch seine Zähne gezeigt werden.

Fang/Schnauze
Ein friedlicher Hund hat einen entspannten Zug um die Schnauze herum, welche leicht geöffnet oder geschlossen ist. Eine Warnung zeigt ein Hund durch deutlich präsentierte Zähne. Eine zusätzlich gerunzelte Schnauze und hochgezogene Lefzen zeigen, dass der Hund ab sofort keinen Spaß mehr versteht, und im Notfall angreift.

Grundkommandos trainieren

Die Grundkommandos bei Ihrem Hundetraining sollten zunächst immer in einer ruhigen Umgebung beigebracht werden. Am besten im Garten oder im Haus. In lebendiger Umgebung wird dein Hund schnell abgelenkt sein und das Training ist somit zum scheitern verurteilt. Das Training kann dann schrittweise erweitert werden. Das heißt, wenn dein Hund Zuhause erfolgreich war, kann nun eine etwas lebendigere bzw. unbekanntere Umgebung anvisiert werden.

Mache außerdem ausreichend Pausen. Selbst deinem Hund kann bei ständig gleichen Wiederholungen langweilig werden. Dein Hund wird müde werden und folglich hat das Training sowieso keinen Zweck mehr.

Motiviere deinen Hund mit Lob und Leckerlis. Verwende diese jedoch in Maßen. Schließlich willst du bestimmt irgendwann deine Kommandos auch mal ohne Leckerlis ausführen wollen.

Kurz und knapp:

Ruhige Umgebung suchen (Zuhause oder im Garten)

Ausreichend Pausen machen

Hund mit Leckerlis und Lob motivieren

Hund Sitz beibringen - Hundeerziehung Tipp 1

Um deinem Hund "Hund Sitz" beizubringen, gibt es eine simple Übung. Bei kleinen bis mittelgroßen Hunden, welche kein Problem haben sich von Ihnen anfassen zu lassen, ist diese Übung sehr einfach anzuwenden.

Drücke sein Hinterteil sanft in Richtung Boden, und sage dabei "Sitz". Anschließend belohnen Sie den Hund. So wird Ihr Hund eine positive Verknüpfung mit dem Wort "Sitz" entwickeln und sich jedes mal setzen, wenn sie "Sitz" rufen.

Hund Platz beibringen - Hundeerziehung Tipp 2

Um deinem Hund den Befehl "Platz" beizubringen, kannst du folgende Übung anwenden:
Leine deinen Hund an, halte die Leine gestrafft am Boden und lege vor den Hund eine Belohnung. Dein Hund wird sich in diesem Moment hinlegen um an die Belohnung zu kommen. Sobald er sich hingelegt hat, spreche das Kommando "Platz" aus, damit auch hier der Hund den Zusammenhang versteht. Wiederhole diese Übung mehrmals.




Wenn ihr professionelle Hilfe bei eurer Hundeerziehung braucht, so könnt ihr euch gerne einmal im Online Hundetraining einlesen:

https://www.webhundeschule.de/

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