Mit diesen Tricks kannst du ganz einfach bei HUnde die Leinenführigkeit trainieren

 

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Leinenführigkeit  trainieren und lernen

Leinenführigkeit ist für viele Hundehalter ein Dauerthema. Kaum unterwegs und der Hund zieht an der Leine. Viele Hundebesitzer geben auf und akzeptieren dieses Ziehen. Dabei kann mit ein paar einfachen Übungen schnell Abhilfe geschaffen werden. Leinenführigkeit trainieren kann jeder Hundebesitzer, wenn er mit Geduld und Konsequenz in seinen Spaziergang einige Übungen integriert. Der Hund lernt mit Spaß und durch Belohnung von positivem Verhalten sich an die durchhängende Leine zu gewöhnen. Es gibt in diesem Training allerdings auch Einiges zu beachten.

Probleme in der Leinenführigkeit

Viele kleine Probleme summieren sich bei der fehlenden Leinenführigkeit. Von der Situation bis hin zum verwendeten Equipment kann es viele verschiedene Faktoren geben, die einem entspannten Spaziergang im Weg stehen. Langfristig können gesundheitliche Probleme, wie Schäden in der Haltung des Hundes oder Beschädigungen der Luftröhre auftreten. Und auch für den Menschen kann es zu gesundheitlichen Schäden kommen. Der Hund zieht an der Leine und der Mensch versucht dagegen zu halten. Das führt auf beiden Seiten zu An- und Verspannung, zu Stress und, je nach Ausprägung, auch zu dauerhaften Leiden.

Was beim Training der Leinenführigkeit beachtet werden sollte

Vorweg eine kurze Begriffserklärung: Leinenführigkeit ist mehr als nur „bei Fuß“. Während „bei Fuß“ das Gehen des Hundes auf Kniehöhe des Besitzers meint, ist Leinenführigkeit das allgemeine Akzeptieren des Radius, den die Leine vorgibt. Der Hund soll die Länge der Leine nutzen, ohne durch ständiges Ziehen mehr Leine zu fordern. Damit können Hund und Herrchen den Spaziergang beide genießen und entspannen. Leinenführigkeit trainieren kann bei jedem Hund unterschiedlich lange dauern. Wie schnell ein Hund lernt, ist wie beim Menschen auch individuell veranlagt. Geduld, Konsequenz und eine passende Belohnung sind der Schlüssel zum Erfolg. Auch die Wahl der Leine für eine solches Training ist wichtig. Abrollleinen sind für ein Training nicht geeignet, da sie durch die Abrollautomatik einen ständigen Zug verursachen. Der Hund zieht an dieser Leine, da er sie nur gegen den bestehenden Widerstand ausziehen kann. Er lernt damit, dass er nur mit Zug vorwärtskommt. Daher ist diese Leine für ein Training ungeeignet. Die im Training verwendete Leine sollte eine normale Leine sein. Um den Hals und die Luftröhre des Hundes zu schützen, empfiehlt es sich, ein Geschirr zu benutzen. Später kann dann auch ein Halsband benutzt werden, wenn der Hund leinenführig ist. Außerdem ist eine reizarme Umgebung zum Trainieren empfehlenswert, da der Hund nicht permanenten Ablenkungen ausgesetzt sein sollte.

Übung zur Leinenführigkeit - Leinenführigkeit trainieren

Der Spaziergang geht los und der Hund zieht an der Leine. Bleiben Sie stehen und achten Sie darauf, die Leine beim Stehenbleiben nicht selbst zurückzuziehen. Das eigene Rucken und Ziehen an der Leine sollte unbedingt vermieden werden. Der Hund wird zunächst irritiert sein. Nun ist Geduld gefragt. Der Hund soll von sich aus den Druck von der Leine nehmen. Geht er ein Stück zurück, sodass die Leine beginnt durchzuhängen, belohnen Sie den Hund für dieses positive und gewollte Verhalten. Achten Sie dabei auf den richtigen Moment zur Belohnung. Der Hund sollte nicht im nächsten Moment schon wieder anziehen, sondern die Leine einen Augenblick ohne Zug belassen. Dieser Moment wird belohnt. Nun können Sie die Richtung wechseln. Rennt der Hund wieder nach vorne und bringt Zug auf die Leine, bleiben Sie wieder stehen. Nimmt der Hund den Zug von der Leine, bekommt er dafür wieder eine Belohnung. Diese Übung braucht einige Zeit, bis der Hund verstanden hat, dass der Spaziergang nur ohne Zug auf der Leine flüssig fortgeführt wird. Achten Sie im Training auch auf die Stimmung des Hundes. Ist er aufgeregt und abgelenkt, unterbrechen Sie das Training kurz, damit er sich beruhigen kann, und üben dann erst weiter.

Mit Geduld und Konsequenz zum Ziel

Leinenführigkeit trainieren kann eine Weile dauern. Aber jeder Hund kann lernen entspannt an der Leine zu laufen. Die oben genannten Übungen brauchen in erster Linie Konsequenz und Geduld. Durchhalten ist daher wichtig, auch wenn es manchmal Nerven kosten kann. Dann ist das Ziehen an der Leine bald Vergangenheit und einem entspannten Spaziergang steht nichts mehr im Weg.

 

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